Big Tech als geopolitischer Akteur: Frieden und Entwicklung im digitalen Zeitalter
Digitale Technologien, große Plattformen und künstliche Intelligenz haben eine immense Bedeutung für Frieden und Entwicklung. Big Tech prägt die globale Sicherheitslandschaft, beeinflusst die Handlungsfähigkeit von Staaten von der lokalen Ebene bis hin zur internationalen Politik und bestimmt, wer Zugang zu zukünftigen Chancen erhält – oder davon ausgeschlossen bleibt. In drei Online-Sessions hat das Bonn Symposium 2026 globale Machtverschiebungen, die sicherheitspolitische Dimension und partnerschaftliche Gestaltungsoptionen diskutiert. In dieser abschließenden Abendveranstaltung werfen wir nun einen Blick auf die Frage, was daraus für die öffentliche Verantwortung in Deutschland und Europa folgt, und welche Rolle NRW dabei spielen kann.
Podiumsgäste:
Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen
Markus Beckedahl, Gründer, Zentrum für Digitalrechte und Demokratie; Mit-Initiator der Konferenz re:publica; Gründer und ehem. Chefredakteur des Blogs Netzpolitik.org
Carla Hustedt, Leiterin Bereich Digitalisierte Gesellschaft, Stiftung Mercator
Moderation:
Eva Lindenau, Programmgeschäftsführerin phoenix (ARD/WDR)
Die Veranstaltung feiert gleichzeitig das 40-jährigen Jubiläum der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) mit einem Empfang auf Einladung der Stadt Bonn.