Düsseldorf/Münster, im Juli 2026. Aus zwei Stiftungen wird eine starke Stiftung, die sich für gesellschaftliches Wir-Gefühl, Chancengleichheit und kulturelle Vielfalt engagiert. Zum 1. Juli 2026 wurde die Stiftung der Sparda-Bank Münster der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West zugelegt. Der neue Name lautet Stiftung der Sparda-Bank West. Das Fördergebiet umfasst große Teile von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.
„Mit der Zulegung bündeln wir unsere Kräfte und schaffen eine zukunftsfähige Struktur für unsere Stiftungsarbeit“, sagt Ursula Wißborn, geschäftsführende Vorständin der Stiftung der Sparda-Bank West. „Dies ermöglicht es uns, unsere Ressourcen noch gezielter einzusetzen, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und uns auf das zu konzentrieren, was im Mittelpunkt unseres Handelns steht: die Förderung von Initiativen und Projekten, die unsere Gesellschaft bereichern.“
Die heutige Stiftung der Sparda-Bank West vereint damit die Geschichte zweier Stiftungen: der 2002 gegründeten Stiftung der Sparda-Bank Münster und der 2004 gegründeten Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Beide engagieren sich seit vielen Jahren für Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung und gesellschaftliches Miteinander. Der Stifterwille sowie die bisherigen Förderzwecke der Stiftung der Sparda-Bank Münster bleiben dabei vollständig erhalten.
Hinter diesem Engagement steht eine große Gemeinschaft. Die Fördermittel der Stiftung stammen aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins. Mit dem Kauf von Gewinnsparlosen tragen die Kundinnen und Kunden der Sparda-Bank West dazu bei, dass zahlreiche gemeinnützige Projekte unterstützt werden können. Ein Teil des heutigen Stiftungskapitals geht zudem auf das Vermächtnis des ehemaligen Sparda-Mitarbeiters Wolfgang Michel zurück. Er arbeitete viele Jahre bei der Sparda-Bank Münster und vermachte der Stiftung nach seinem Tod im Jahr 2017 ein erhebliches Vermögen. Sein Wunsch gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, wirkt bis heute fort. Besonders die musikalische Bildung und Unterstützung junger Menschen lagen ihm am Herzen – ein Anliegen, das die Stiftung bis heute in zahlreichen Projekten weiterträgt.
Mit der Zulegung werden die langjährigen Aktivitäten beider Stiftungen in einer gemeinsamen Organisation gebündelt. So entsteht eine starke Stiftung, die ihr gesellschaftliches Engagement auch künftig nachhaltig und wirkungsvoll fortführen kann.