Warum tun Menschen oft nicht das, was sie für richtig erachten, und warum scheinen Gewohnheiten oftmals wichtiger zu sein als die Zukunft kommender Generationen?
Mit den Ursachen und der Wirkung des so genannten Intention-Behavior-Gaps beschäftigt sich der siebte POLYPROBLEM-Report „DIE KLUFT IM KOPF“. Die Herausgeber untersuchen das Phänomen anhand des schwierigen Weges von einer linearen in eine zirkuläre Wirtschaft. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich aber auf fast alle gesellschaftiichen Handlungsfelder übertragen.
Die sozial-ökologische Transformation stockt auch deshalb, weil die diffuse Angst vor veränderten Lebensweisen in der Gegenwart oft stärker zu sein scheint als die Sorge vor viel drastischeren Veränderungen in der Zukunft. Die politische Großwetterlage scheint dies zu bestätigen: Populisten sind auch deshalb auf dem Vormarsch, weil sie die Illusion einer Zukunft ohne Wandel versprechen – bis hin zum Leugnen wissenschaftlicher Fakten.
Über die Kluft zwischen Handeln und Überzeugung hat das Redaktionsteam mit international renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, darunter der prominente britische Ökonom Tim Jackson, und mit Praktikern aus zivilgesellschaftlichen Organisationen gesprochen.
Der Befund: Der Weg von einer linearen hin zu einer zirkulären Wirtschaftsweise ist nicht nur eine individuelle psychologische Herausforderung. Es ist auch ein systemisches Problem: Je effizienter, je optimierter, je skalierter Systeme entwickelt sind, desto mehr Kraft erfordert ihre Überwindung – und desto weniger ist diese Überwindung bloß eine Frage finanzieller Ressourcen. Anders ausgedrückt: Mit Geld und guten Geschäftsideen allein lässt sich die Wende zum nachhaltigen Leben und Wirtschaften nicht bewerkstelligen. Die gute Nachricht: Es existieren sechs Hebel, mit deren Komination sich dem Intention-Behavior-Gap entgegen wirken lässt.
Der neue POLYPROBLEM-Report steht ab sofort hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.