Bayerischer Innenminister würdigt Stiftungsarbeit als "wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl"

© Markus Hauck
Oberpflegamtsdirektor und Leiter der Stiftung Juliusspital beim Gottesdienst mit Bischof Dr. Franz Jung in der Stiftungskirche anlässlich des 450. Gründungstages der geschichtsträchtigen Stiftung.

Würzburg, 12. März 2026 – Mit einem festlichen Gottesdienst, einem Festakt und einem anschließenden Empfang hat die Stiftung Juliusspital Würzburg ihren 450. Stiftungstag begangen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1576 bestehen die Stiftung Juliusspital und ihr gemeinnütziger Auftrag, Menschen zu helfen und Kranke zu heilen.

Die Kraft des guten Werks

Den Auftakt bildete ein Pontifikalgottesdienst in der Stiftungskirche St. Kilian mit Bischof Dr. Franz Jung, der die Geschichte des Juliusspitals als „eine beeindruckende Bilanz“ würdigte. Der Leitsatz des Stifters Julius Echter – „Die Kraft des guten Werks ist die Beharrlichkeit“ – sei bis heute prägend für das Wirken der Stiftung.

 

Mitarbeitende im Mittelpunkt

Beim Festakt im historischen Gartenpavillon stellte Oberpflegamtsdirektor und Leiter der Stiftung, Karsten Eck, die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt: „Unsere größte Stärke sind die Menschen unserer Stiftung. Sie sorgen jeden Tag dafür, dass die Idee unseres Stifters Julius Echter lebendig bleibt.“ Eck betonte, dass die Stiftung heute ein vielfältiges Sozialunternehmen sei. Die verbindende Klammer aller Bereiche bilde ein gemeinsames Werteverständnis. Zugleich ging er auf aktuelle Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich ein und zeigte auf, dass die Stiftung gezielt in die Zukunft investiere – unter anderem in neue Versorgungsangebote, ein Pflegebildungszentrum sowie nachhaltige Projekte in Landwirtschaft und Energie.

Ein Höhepunkt des Stiftungstages war die traditionelle Ehrung langjähriger Mitarbeitender. Zahlreiche Jubilare wurden für 10, 25 und 40 Jahre Zugehörigkeit ausgezeichnet. Zudem verabschiedete die Stiftung Mitarbeitende in den Ruhestand, die über Jahrzehnte hinweg ihre Arbeit in den Dienst der Stiftung gestellt und die Entwicklung des Juliusspitals mitgeprägt haben.

 

Wichtiger Beitrag für das Gemeinwohl

Als Festredner sprach Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der als Vertreter der Stiftungsaufsicht und aufgrund seiner langjährigen Verbundenheit mit der Stiftung dem Jubiläum eine besondere Bedeutung verlieh. In seiner Rede würdigte er die Arbeit der Stiftung Juliusspital als wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl und dankte insbesondere den Mitarbeitenden für ihren Einsatz. Besonders beeindruckt zeigte er sich von den Lebensläufen, die im Rahmen der Ehrungen und Verabschiedungen sichtbar wurden – von Menschen, die viele Jahre oder sogar Jahrzehnte ihres Berufslebens in den Dienst der Stiftung gestellt haben. Diese Verbundenheit und dieser Einsatz seien nicht selbstverständlich, betonte der Minister. Die Geehrten seien Vorbild für unsere Gesellschaft, denn es brauche Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich mit Ausdauer und Loyalität für andere einsetzen. Mit Blick auf die Geehrten sagte der Staatsminister: Wenn es unserem Land auch in Zukunft gut gehen solle, brauche es weiterhin „Menschen wie Sie“. Im Anschluss nahm sich der Staatsminister Zeit, den geehrten Jubilarinnen und Jubilaren und Pensionisten persönlich zu gratulieren und Erinnerungsfotos mit ihnen aufzunehmen.

Kontakt

Maria Sippel

Telefon: 0931 393-1504

Weiterführender Link