Was hat das Lieferkettengesetz mit dem Tropenwald zu tun?

©OroVerde/ A. Fincke // Özi's Comix Studio
Unsere Kaufentscheidungen machen einen Unterschied, aber die Politik muss den richtigen Rahmen schaffen, nur so können wir die tropischen Wälder langfristig sichern.

Wenn wir über Lieferkettengesetze reden müssen wir zuerst klären, was wir unter einer Lieferkette verstehen. Eine Lieferkette, oder auch Wertschöpfungskette, bezeichnet den Prozess von der Gewinnung eines Rohstoffes bis hin zum finalen Produkt – fertig für unseren Konsum. Einige Lieferketten beginnen in den Tropen und enden in deutschen Supermärkten und letztendlich bei uns. So spielen Lieferkettengesetze eine wichtige Rolle beim Schutz der Tropenwälder.

Die immer komplexeren Zulieferwege tragen dazu bei, dass wir oft nicht mehr wissen, woher einzelne Inhalte der von uns konsumierten Produkte und Rohstoffe kommen, und – vor allem – was diese in ihrer Produktion für Auswirkungen haben. Viele Produkte unseres täglichen Bedarfs stehen nämlich in Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen oder Umweltverbrechen, etwa Entwaldung. Um dies zu unterbinden, gibt es auf nationaler und internationaler Ebene unterschiedliche Gesetzesinitiativen (und auch schon verabschiedete Gesetze).

Um Licht in den Gesetzesdschungel zu bringen, hat OroVerde – die Tropenwaldstiftung eine Seite erstellt, die die unterschiedlichen Gesetze, ihre Ziele und den aktuellen Stand unter die Lupe nimmt. Immer mit einem besonderen Fokus auf den Schutz der Tropenwälder.

Hier geht es zur Seite: www.regenwald-schuetzen.org/verbrauchertipps/was-ist-das-lieferkettengesetz

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