Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam fördert deutsch-polnischen Jugendaustausch

Bildungs- und Begegnungszentrum Schloss Trebnitz
Deutsch-polnisches Workcamp auf Schloss Trebnitz

Potsdam/Müncheberg: Ab 27. Juli führt das Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz ein Workcamp durch, in dem deutsche und polnische Kinder und junge Freiwillige gemeinsam ihre Ferien verbringen. Die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam unterstützt das Treffen finanziell.

Theateraufführungen, Kunstprojekte, Tanz oder Akrobatik – bevor die Kinder und Jugendlichen auf Schloss Trebnitz bei Müncheberg eintreffen, wählt das deutsch-polnische Betreuerteam Workshops aus und organisiert das Programm. Anfang August kommen die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren im Workcamp an. Sie können sich erholen, austauschen und kreativ werden – etwa beim Malen, Tanzen oder Theaterspielen. Die Ergebnisse der Workshops präsentieren alle Teilnehmenden am 6. August, kurz vor Ende des einwöchigen Feriencamps. Eingeladen sind Eltern, Nachbarn und Partner der Begegnungsstätte in Trebnitz.

Schloss Trebnitz veranstaltet das Camp speziell für sozial benachteiligte und elternlose Kinder und Jugendliche. Es wird überwiegend aus Spenden und Fördermitteln finanziert, um sozial schwachen Familien aus Polen und Brandenburg eine kostengünstige Ferienfreizeit zu ermöglichen. Neben dem internationalen Betreuerteam unterstützen Pädagogen und Sprachmittler das Programm. Ziel der Initiatoren ist, neben klassischen Ferienlager-Aktivitäten spielerisch Wissen zu vermitteln und Kreativität zu wecken.

Die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam fördert benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Brandenburg und unterstützt das Workcamp deshalb mit Fördermitteln. „Das Workcamp von Schloss Trebnitz ermöglicht Teilhabe und Begegnung für Kinder und Jugendliche, die sich eine hochwertige Ferienfreizeit sonst nicht leisten können. Verschiedene Partnerorganisationen sprechen die Kinder direkt an und laden sie ein, sorglose Tage auf dem Schloss zu verbringen“, so Waisenhaus-Geschäftsführer René Schreiter.

Hintergrund

Die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam fördert benachteiligte Kinder und Jugendliche im Land Brandenburg. Sie wurde bereits 1724 von König Friedrich Wilhelm I. errichtet. Der Souverän verfolgte das Ziel, unversorgte Kinder zunächst ausschließlich von Militärangehörigen unterzubringen, sie zu unterrichten und auszubilden. Damit sollten die Mädchen und Jungen die Basis für eine spätere eigenverantwortliche Existenz erhalten. Die Kinder und Jugendlichen erhielten eine weit über die damals üblichen Verhältnisse hinausgehende Fürsorge, Erziehung und berufliche Ausbildung. Die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts und mit 40-jähriger Unterbrechung eine der ältesten sozialen Stiftungen in Brandenburg. Mehr: www.stiftungwaisenhaus.de

Kontakt

Katja Wolf

0331 28146-82

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