In Würde altern: Neue Projekte der alwine Stiftung

Adobe stock

Die Pandemie hat es noch deutlicher gemacht: es sind vor allem die älteren Bürger, die unter den Folgen von Vereinsamung und Wegfall sozialer Kontakte leiden. Auch aus diesem Grund wird die alwine Stiftung – in Würde altern gGmbH, ihre Unterstützungsprojekte verbreitern und neue Akzente setzen. So wird das Thema „Demenz“ in Zusammenarbeit mit der GRN-Klinik in Weinheim ausgebaut, Aktionen gegen die Isolation älterer Mitbürger initiiert sowie eine Schutzwohnung für gewaltbedrohte Senioren*innen ab Oktober 2021 geschaffen. 

Als hilfreich erweist sich dafür, dass alwine von nun an unter einer neuen Rechtsform firmiert: als gemeinnützige GmbH (gGmbH). Für Spender, Partner und vor allem die unterstützten Senioren*innen und Projekte ändert sich durch den formalen Rechtsformwechsel nichts: denn alwine bleibt alwine!

Die Schwerpunkte der Stiftung sind weiterhin

Altersarmut – Gewalt im Alter – Demenz.

Unter gleicher Adresse, mit dem seit langem vertrauten Team, der Erfahrung und dem entsprechenden Herzblut setzt sich alwine zusätzlich mit neuen Projekten dafür ein, dass „in Würde altern“ Selbstverständlichkeit wird.

 „Für unsere Arbeit und für unsere Unterstützer ändert sich durch die neue Rechtsform nichts. Wir arbeiten weiter mit dem bewährten Team und können sogar neue Projekte in Angriff nehmen“, sagt Martina Schildhauer, Gründerin der Stiftung. 

Ursächlich zum Rechtsformwechsel hat beigetragen, dass die Stiftungs- und Fördergemeinschaft Modellprojekte (SFGM), welche die alwine Stiftung bisher als Verwaltungsgesellschaft vertreten hat, ihre Tätigkeit, für die von ihr betreuten Stiftungen einstellt. Für Spender und Unterstützer ändert sich nur die Kontonummer. Die Spendenquittungen kommen nun von der gGmbH.

Altersarmut und Gewalt im Alter wird durch Thema Demenz ergänzt

Zu den bekannten Schwerpunkten „Altersarmut“ und „Gewalt im Alter“ ist seit einiger Zeit das Thema „Demenz“ hinzugekommen.

Durch die alwine Stiftung - in Würde altern wurde seit 2018 eine hauptamtliche Demenzbegleiterin an der GRN-Klinik Weinheim mit 50.000 Euro finanziert. Diese Kosten werden seit Oktober 2020 von der Klinik getragen. Um diese wertvolle Arbeit weiterhin zu unterstützen und auszubauen, hat sich alwine, zunächst für ein weiteres Jahr verpflichtet, vier speziell geschulte Alltagsbegleiter*innen mit 20.000 Euro zur Verstärkung der hauptamtlichen Demenzbegleiterin zu finanzieren.

Pilotprojekt von alwine 

Erste Schutzwohnung in Deutschland für von Gewalt betroffene Senioren*innen im Rhein-Neckar-Kreis

Gewalt gegen alte und pflegebedürftige Menschen zählt nach wie vor zu einem Tabuthema in unserer Gesellschaft. Erhebungen zufolge berichtet jedoch jeder zehnte pflegbedürftige Mensch von Übergriffen in seinem direkten Umfeld – wobei von einer großen Dunkelziffer und von einem Anstieg der Zahlen während der Pandemie auszugehen ist. 

Auf der Suche nach einem geeigneten Partner für die Einrichtung einer Schutzwohnung für von Gewalt betroffenen Senioren*innen in der Region Weinheim hat alwine in dem DRK-Kreisverband Mannheim e.V. nun eine verlässliche und sehr erfahrene Organisation an ihrer Seite. Bereits ab Herbst 2021 werden betroffene Senioren*innen die Möglichkeit haben, in einer Schutzwohnung, angegliedert an eine Senioreneinrichtung, Zuflucht zu finden und zur Ruhe zu kommen. Die Begleitung der Senioren*innen und nötige Hilfeleistungen werden durch das DRK übernommen. Die dauerhaft angemietete Wohnung wird von alwine finanziert.

Weitere Informationen finden sich unter www.alwine-stiftung.de

Kontakt

alwine Stiftung – in Würde altern gGmbH
Marktplatz 18
69469 Weinheim
Tel: 062014947 275
kontakt[at]alwine[punkt]de

Kontakt

Sabine Besmehn

06201 4947275

Weiterführender Link