Engagement lohnt sich: Die Business Judgement Rule kommt

91 Prozent der befragten Stiftungen halten eine Einführung der Business Judgement Rule für wichtig oder sehr wichtig.

Schon vor zwei Jahren hielten über 90 Prozent der Stiftungen, die sich treu am Stiftungspanel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen beteiligen, eine Einführung der Business Judgement Rule für wichtig oder sehr wichtig. Diesem Wunsch nach mehr Sicherheit für Stiftungsorgane hat der Bundesverband eine Stimme gegeben: Auch dank der Panelbefragung von 2018 hat die Regelung nun Eingang in den Referentenentwurf zur Stiftungsrechtsreform gefunden. 

Engagement in Stiftungsgremien wird attraktiver

Ein großer Erfolg - schützt doch die Business Judgement Rule Stiftungsorgane vor unangemessener Haftung. Wie wichtig das ist, zeigt die Vermögensbewirtschaftung: Sie erfordert von Stiftungsvorständen Entscheidungen, die oft genug auf Prognosen basieren. Gerade in Zeiten der Pandemie herrscht vielfach große Unsicherheit an den Finanzmärkten. Künftig trifft Stiftungsvorstände jedoch kein Verschulden, wenn sie bei ihrer Geschäftsführung die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters angewandt haben. Wer also bei der Vermögensanlage sorgfältig handelt, sich vor der Auswahl der Produkte ausreichend informiert, gesetzliche sowie satzungsmäßige Vorgaben beachtet und das dokumentiert, dem kann grundsätzlich keine Pflichtverletzung vorgeworfen werden. Das hat im Übrigen einen positiven Nebeneffekt: Sich in Stiftungsgremien zu engagieren, wird attraktiver.  

Attraktiv ist es auch, sich beim Stiftungspanel des Bundesverbandes zu registrieren. Die dort erhobenen Daten helfen bei der Interessenvertretung, denn die Politik liebt Zahlen!

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