Corona zum Trotz: Organisationen im Programm Chancenpatenschaften vermitteln über 4.000 Mentoring-Paare in 2020

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Die Corona-Pandemie geht auch am Patenschaftsprogramm des Bundesverbands Deutscher Stiftungen nicht spurlos vorbei: Patenschaftsarbeit bzw. Mentoring, das auf regelmäßiger Begegnung und der Pflege persönlicher Kontakte beruhen, konnte in 2020 für lange Zeit vielerorts nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden.

Kreative Lösungen um die Mentoring-Treffen während der Pandemie zu ermöglichen

Vor allem ältere Menschen als PatInnen oder MentorInnen müssen sich als Risikogruppe in dieser Situation besonders schützen. Über das Jahr haben die beteiligten Mitgliedsorganisationen des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, die Patenschaften vermitteln, kreative Lösungen gefunden, um die Mentoring-Treffen während der Pandemie zu ermöglichen: Insgesamt über 4.000 Patenschaften sind so in diesem Jahr vermittelt worden.

Bei den Beteiligten engagieren sich auf der MentorInnen-Seite sowohl Studierende wie Senioren, bei den Mentees beteiligen sich GrundschülerInnen wie Auszubildende und AsylbewerberInnen am Mentoring. Die Mentees gehen zum Beispiel für ihre älteren MentorInnen einkaufen oder helfen bei technischen Fragen in der digitalen Kommunikation. Inhalte der Patenschaften sind nicht nur Schulstoff oder berufliches Wissen, sondern auch die deutsche Sprache, gemeinsame handwerkliche Tätigkeiten, Wissenschaftsvermittlung oder schlicht das Ankommen in Deutschland.

Menschen stärken Menschen​

Im Rahmen des gesamten Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“, dass seit 2016 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird und 30 Trägerorganisation und ihre lokalen Partnerorganisationen umfasst, sind bis heute über 120.000 Patenschaften entstanden.

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Axel Halling

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