Wir zusammen: Ein Blick hinter die Kulissen des #TagderStiftungen

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Mittwochnachmittag, 14 Uhr. Noch 36 Tage bis zum Tag der Stiftungen: Die Köpfe rauchen. Hilfe, es gibt ein Problem mit der Darstellung auf der Website! Miriam kümmert sich gewissenhaft um die Einträge auf der Website zum Tag der Stiftungen und wird schon seit Tagen von drei Punkten gemartert: Die Seite lädt nicht richtig. Drei diabolische Punkte lachen sie an der Stelle an, wo eigentlich weitere Veranstaltungen zum Tag der Stiftungen am ersten Oktober angezeigt werden sollten. Ein fieses Grinsen, dem keine Taten folgen. Mira nimmt sich der drei Übeltäter an und verspricht, sich schnellstmöglich mit der Agentur in Verbindung zu setzen.

Plakatmotiv „wir zusammen.“

Der Tag der Stiftungen rückt näher! Schon seit mehreren Wochen weht die Ankündigung wie eine frische Brise durch das sonnenwarme Haus in der Mauerstraße. Jenes Haus, in dem die Büros des Bundesverbands Deutscher Stiftungen angesiedelt sind. Schon lange schwirrt dieser bundesweite Aktionstag durch interne und externe Mails und durch meinen Kopf. Bald soll es also soweit sein!

Zwei Räume weiter – eine neue Welt

Während meiner Hospitation beim Bundesverband Deutscher Stiftungen darf ich ein wenig hinter die Kulissen schauen. Ich selbst sitze für meine Arbeit beim Deutschen Engagementpreis zwar genau genommen nur zwei Räume entfernt vom „Newsroom“ – dort, wo die kommunikativen Drähte des Bundesverbandes heißlaufen – bin aber doch außenstehend, was die Arbeit rund um den Tag der Stiftungen angeht.

Was mich besonders interessiert, ist die Frage, wie die Zusammenarbeit rund um den Aktionstag am ersten Oktober abläuft. Bei der Organisation sind sowohl der Mitgliederbereich als auch der Newsroom beteiligt. Schon seit Juni werden wöchentliche Online-Meetings abgehalten, in denen das Konzept rund um die Veranstaltungen entwickelt wurde. Und wie man sich denken kann, beinhaltet das eine Menge Arbeit, die nach außen oft unsichtbar bleibt.

Unsichtbare Arbeit

Angefangen von der Entwicklung einer grafischen Idee des kreativen Masterminds Heike, die dem Projekt natürlich auch in diesem Jahr einen frischen Look verpasst hat. Und dann sind noch Mira und Alexander vom Mitgliederbereich am Start, die die Zügel bei der Organisation fest in den Händen halten und sich wie Bolle freuen, als Miriam aus dem Newsroom acht neue Anmeldungen auf der Website verkündet!

Lametta war gestern?

Ich denke kurz an den Tag der Stiftungen im vergangenen Jahr: Bei uns im Haus der Stiftungen hatte es viele eilige Schritte vorher, einen bunten Strauß unterschiedlicher Veranstaltungen auf mehreren Etagen gegeben und – least but no last – herrlich duftende Brezeln im Foyer. Das fröhlichste Volontär*innen-Duo der Welt, Anna und René, hatten mir damals mit viel Liebe zum Detail alles genau erklärt. Und es gab sogar Luftballons. Lametta war gestern, denke ich – alles gar nicht so einfach, sich so ein vielfältiges Programm in Corona-Zeiten vorzustellen und es gar organisatorisch auf die Beine zu stellen!

Ein kurzer Blick in die Veranstaltungsübersicht auf der Website, und meine Befürchtungen sind verflogen. Es gibt in diesem Jahr viele Online-Angebote, die sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Stiftungssektor befassen, zugleich aber auch eine Vielfalt an ganz unterschiedlichen Projekten und Veranstaltungen digital und vor Ort, die jetzt schon Lust machen auf den ersten Oktober!

Was machen eigentlich Stiftungen? Der Tag der Stiftungen zeigt es!


Über den Autor

Britta Steinwachs

Tag der Stiftungen am 1. Oktober 2020
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