Transparente Rendite

Kursverlauf Gewinne
Kapital und Wirkung

Der Vermögensverwalter Globalance Invest ermittelt für jedes Unternehmen in seinem Portfolio den ökologischen und sozialen Fußabdruck – denn besonders nachhaltige Investments sind nach Überzeugung der Verwalter auch mit Blick auf die Rendite attraktiv.

„Man muss heute kein Gutmensch mehr sein, um am Kapitalmarkt ökologisch und sozial verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Nachhaltige Anlagen rentieren sich auch finanziell.“
Werner Hedrich, Geschäftsführer von Globalance Invest GmbH in München
teilen

Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft versöhnen: Wenn es nach dem Vermögensverwalter Globalance Invest geht, ist das in der heutigen Investment-Realität so gut machbar wie nie zuvor. „Wir beobachten einen großen Umschwung in der Investment-Welt hin zu nachhaltigen Anlagen“, sagt Werner Hedrich, Geschäftsführer von Globalance Invest GmbH in München. „Man muss heute kein Gutmensch mehr sein, um am Kapitalmarkt ökologisch und sozial verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Nachhaltige Anlagen rentieren sich auch finanziell.“ Umgekehrt bergen zahlreiche klassische Renditebringer wachsende Risiken. Hedrich sieht eine ganze Reihe von Beispielen für diesen Megatrend: So werden viele Ölfelder angesichts von  Klimaerwärmung und wachsendem politischem Druck vermutlich nie erschlossen werden, Hersteller von klimaschädlichen Produkten wie Autos und ungesunden Lebensmitteln müssen damit rechnen, dass sich die politischen Rahmenbedingungen für sie verschlechtern.  

Mehr Transparenz mit dem Globalance Footprint

Globalance Invest hat das Thema ökologische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit deshalb zu seinem zentralen Anlagekriterium gemacht: Die Fondsmanger haben mit dem „Globalance Footprint“ ein eigenes Modell entwickelt, das bewertet, was Unternehmen herstellen und wie sie das tun. Das Verfahren kombiniert klassische Kennzahlen mit speziellen Nachhaltigkeits-Indikatoren. Im Online-Portal des Fonds können Anleger zu jeder Aktie im Portfolio der Vermögensverwalter nachschauen, wie gut das jeweilige Unternehmen dasteht. Zudem sehen sie auf ein Blick, wie nachhaltig ihr jeweiliges Globalance-Portfolio aufgestellt ist. „Wir schaffen für Anleger damit eine hohe Transparenz, die gerade für Stiftungen immer wichtiger wird“, sagt Globalance-Manager Hedrich.  

Gleichzeitig identifizieren die Vermögensverwalter per Footprint-Analyse Unternehmen, deren Geschäftsmodelle besonders fortschrittlich und auch in Zukunft rentabel sind. Denn aus Sicht der Vermögens-Profis werfen nachhaltig ausgerichtete Unternehmen mittel- und langfristig ordentliche Gewinne ab. Sie dürften den bevorstehenden Wandel der globalen Ökonomie hin zu einer ökologisch und sozial verträglichen Wirtschaft besonders gut meistern. „Wir beobachten heute Megatrends wie Klimaschutz und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein“, sagt Hedrich. „Zudem werden unsere Kinder mit diesem Bewusstsein sozialisiert, das wird auch künftig die Nachfrage grundlegend ändern.“  

Unterschiedliche Investment-Modelle stehen zur Auswahl

Globalance bietet unterschiedliche Investment-Modelle, die allesamt auf dem Footprint-Modell basieren: Der Publikumsfonds „D&R Globalance Zukunftsbeweger Aktien“ ist ein reiner Aktienfonds, entsprechend hoch sind Wertschwankungen und Rendite-Chancen: Im vergangenen Jahr hat der global in rund 60 Einzeltitel investierende Fonds die Korrektur der Aktienmärkte mitgemacht und mit minus elf Prozent abgeschlossen. Dafür liegt der Fonds im laufenden Jahr per Ende April bereits mit 24 Prozent im Plus. Wem das zu viel Auf und Ab ist: Der Globalance Sokrates Fund funktioniert nach dem gleichen Footprint-Prinzip, investiert als Mischfonds aber neben Aktien auch in andere, weniger schwankungsintensive Anlageklassen. 

Alternativ können Stiftungen sich in drei verschiedenen Vermögensverwaltungsmandate engagieren, die jeweils unterschiedlich stark ins Risiko gehen: Das Mandat „Basis“ adressiert risikoscheue Anleger und investiert maximal 35 Prozent in Aktien. Bei „Balance“ beträgt der Aktienanteil maximal 60 Prozent, bei „Chance“ bis zu 90 Prozent. Hinzu kommen jeweils Anleihen, Realwerte und weitere Anlage mit entsprechend spiegelbildlicher Gewichtung.

Jedes der drei Mandate beinhaltet eine aktive Vermögensverwaltung, die die Gewichtung der Anlageklassen je nach Marktlage anpasst und die Aktienquote bei Bedarf bis auf null zurückfährt. Entsprechend sind die Verluste im vergangenen Jahr geringer ausgefallen als im reinen Aktienfonds. Allerdings war auch die darauf folgende Aufwärtsbewegung im laufenden Jahr schwächer. Die Gebühren für die Vermögensverwaltung sind individuell verhandelbar - die Transparenz des Globalance Footprint ist in jedem Fall inklusive.

Autor

André Schmidt-Carré
freier Wirtschaftsjournalist

Transparenzhinweis

Artikel von externen Autoren: Transparenz und Selbstverständnis

Aktuelle Beiträge
Stiftungsrecht

Was sind die aktuellen rechtlichen Herausforderungen für Stiftungen?

Ob Steuerrecht, Stiftungsrecht oder zu aktuellen Themen wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Justiziariat des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen berät zu allen für Stiftungen relevanten Themen.

Mehr Infos
Globales Engagement

Die Menschen hinter dem großen Namen - Open Society Foundations neu in Berlin

Unsere Leiterin Internationales arbeitete vier Monate an einem gemeinsamen Projekt im neuen Berliner Büro der aus Ungarn vertriebenen Open Society Foundations. Einblicke in Arbeit und Leben der Menschen von Anke Pätsch.

Mehr Infos
Impuls

„Stiftungspolitik! Eine Frage für den Standort Deutschland“

Anfang des Jahres hielt Felix Oldenburg einen Vortrag auf einem Symposium der Possehl-Stiftung, der Universität zu Lübeck und des Stifterverbandes zum Thema Nachfolge und Stiftungen. Darin sprach er darüber, warum Stiftungen der große unterschätze Standortfaktor in Deutschland sind – und warum es höchste Zeit für eine aktive Stiftungspolitik ist. 

Mehr Infos
Stiftungs-News

„Der 20. September könnte in jeder Stiftung ein Startschuss sein“

Hermann Falk, Mitglied im Vorstand der GLS Treuhand, über den globalen Klimastreik und die Frage, wie nicht nur Umweltstiftungen zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele beitragen können.

Mehr Infos
Mehr zum Thema
Kapital und Wirkung

Wohnraum stiften: Neue Ideen braucht das Land

Einige Stiftungen setzen als Stiftungszweck oder aus Gründen der Wirtschaftlichkeit auf Immobilien- und Grundbesitz, teils sehr erfolgreich. Andere Stiftungen wiederum versuchen, Wohnraum und Boden dem Markt zu entziehen - und gehen hierbei innovative Wege.

Weiterlesen
Grundlagen beim Stiftungsvermögen
Theo Starck

Grundlagen Stiftungsvermögen

Rendite-Risiko-Profil, Anlagestrategie, Gesamtportfolio: Was muss man beachten, wenn man sich mit dem Vermögen der eigenen Stiftung auseinandersetzen möchte?

Weiterlesen
Kapital und Wirkung

Studie: Stiftungen achten auf Nachhaltigkeit und Wirkungsorientierung

Immer mehr Stiftungen fordern von ihren Vermögensverwaltern sowohl nachhaltige Kapitalanlagen wie auch Anlagen, die den Stiftungszweck unterstützen. Eine Studie gibt Einblicke, inwieweit dieser Trend in der Stiftungspraxis bereits verankert ist.

Weiterlesen