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Preisträger

2006 haben sich 70 Stiftungen mit 107 Einreichungen für den KOMPASS beworben, davon 31 in der Kategorie "Gesamtauftritt", 24 in der Kategorie "Strategische Projekt-PR" und 52 in der Kategorie "Einzelne Kommunikationsmaßnahmen".

Kategorie "Gesamtauftritt"

Deutsche Wildtier Stiftung, Hamburg

 

Ob Kreuzspinne oder Schreiadler, ob Spatz oder Rothirsch: es gibt sie – Wildtiere in Deutschland. Im Spannungsfeld zwischen den Nutzungsinteressen der Menschen und den Lebensraumansprüchen der einheimischen Wildtiere engagiert sich die Deutsche Wildtier Stiftung. Gegründet 1992 durch Heimo G. Rethwisch, ehemaliger Inhaber des führenden Textildienstleitsers boco, fördert die Stiftung den Schutz und das Erlebbarmachen einheimischer Wildtiere. Als Anwältin einheimischer Wildtiere sensibilisiert die Stiftung Erwachsene, Kinder und Jugendliche für die Bedürfnisse einheimischer Wildtiere und appelliert an ihre Mithilfe.

Kategorie "Strategische Projekt-PR"

Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Frankfurt am Main
mit der Kampagne zum Projekt "START – Schülerstipendien für begabte Zuwanderer"

 

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung baut auf dem Lebenswerk des 1972 verstorbenen Stifters Georg Karg, Inhaber der Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH, auf. Neben seinem Unternehmen und dessen Mitarbeitern fühlte er sich vor allem dem Allgemeinwohl verpflichtet. Mit ihrem Vermögen von rund 820 Millionen Euro und einem jährlichen Fördervolumen von durchschnittlich rund 20 Millionen Euro gehört die Hertie-Stiftung zu den größten privaten Stiftungen Deutschlands.

Die Hertie-Stiftung initiierte im Jahr 2002 das Projekt START, zunächst regional beschränkt auf Hessen. Das Projekt unterstützt Kinder aus Zuwandererfamilien beim Erwerb von Sprache und Schulbildung, indem es Bildungsstipendien in Höhe von 100 Euro pro Kopf und Monat vergibt. Das Anliegen des Projekts: Deutschland braucht eine Zuwanderer-Elite. Heute hat sich START zum größten Kooperationsprojekt der deutschen Stiftungslandschaft entwickelt – 80 Partner in 14 Bundesländern beteiligen sich.

Kategorie "Einzelne Kommunikationsinstrumente"

Bürgerstiftung Braunschweig
mit dem Projekt "1. Braunschweiger Bürger-Brunch"

Fast hundert engagierte Bürgerinnen und Bürger haben am 18. September 2003 die Bürgerstiftung Braunschweig gegründet – als rechtsfähige gemeinnützige Stiftung von Bürgern für Bürger. Mit ihrer Arbeit wollen die Stifter  wichtige Vorhaben in möglichst vielen Lebensbereichen  der Stadt Braunschweig neu initiieren oder bestehende vorantreiben. Dazu gehören beispielsweise Bildung und Erziehung, Kunst, Kultur und Denkmalpflege, Wissenschaft und Forschung, Natur- und Umweltschutz und Sport und Gesundheit.

In Braunschweigs Fußgängerzone passierte am 29. Mai 2005 etwas ganz Besonderes. Auf Einladung der Bürgerstiftung nahmen über 8.000 Bürger an der mit 1.050 Tischen längsten Frühstückstafel der Republik Platz. Weitere 7.000 Menschen kamen in die Braunschweiger Innenstadt, um sich das Spektakel anzusehen. Die Idee, die Bürger der Stadt unter freiem Himmel an einen Tisch zu laden, um sie auf die noch junge Bürgerstiftung aufmerksam zu machen, zeigte große Wirkung. Die Bürgerstiftung war auf einen Schlag in aller Munde.

 
Kontakt

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Nina Leseberg

Nina Leseberg
Projektleiterin
Telefon (030) 89 79 47-74
Fax (030) 89 79 47-71

 
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