Suche
Suche


Nominierte

Neben den Preisträgern waren folgende Stiftungen für den KOMPASS 2006 nominiert:

Kategorie "Gesamtauftritt"

Robert Bosch Stiftung, Stuttgart


Die vermögendste deutsche Stiftung privaten Rechts versteht sich als unabhängige Institution, die gesellschaftliche Herausforderungen aufgreift, modellhaft begleitet und an die Gesellschaft zurückgibt. Sie sieht sich als Anstifter, Berater und Plattform mit humanitärer, sozialer und internationaler Ausrichtung.

Die Robert Bosch Stiftung ist in den letzten fünf Jahren stark gewachsen. Dieser Prozess führte zu einer umfangreichen Neu- und Weiterentwicklung der Stiftungsarbeit und damit verbunden auch der Stiftungskommunikation. So wurde das Engagement auf fast alle Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas ausgeweitet. In Deutschland wurden Initiativen und Programme entwickelt, die sich mit Themen wie dem demographischen Wandel, Schul- und Bildungsentwicklung und der Integration von Zuwanderern befassen.

Stiftung Frauenkirche Dresden

Die Stiftung Frauenkirche Dresden wurde am 28. Juni 1994 gegründet. Zweck der Stiftung ist der durch die Wiedervereinigung möglich gewordene Wiederaufbau und Erhalt der Dresdner Frauenkirche als einmaliges Zeugnis der Weltarchitektur und als tragendes Erscheinungsbild des europäischen Kulturzentrums Dresden. Die Weihe der Frauenkirche und das anschließende Fest der ersten drei Tage fanden vom 30. Oktober bis zum 1. November 2005 statt. Aus der offenen Wunde, die an die Schrecken des Krieges gemahnte, ist eine "geheilte Wunde“ entstanden, in der die Mahnung der Geschichte lebendig bleibt, die aber zugleich Zeugnis für Überwindung und Hoffnung, Frieden und die Versöhnung früherer Kriegsgegner ablegt.

Kategorie "Strategische Projekt-PR"

BürgerStiftung Hamburg

mit ihrer Kampagne "pro Bürgergesellschaft"


Die BürgerStiftung Hamburg wurde im März 1999 als Gemeinschaftsstiftung von Hamburgern für ihre Stadt gegründet. Ihr Ziel: Das Gemeinwesen in Hamburg nachhaltig stärken und Kräfte der Innovation mobilisieren. Die in der Satzung festgehaltenen Zwecke der BürgerStiftung Hamburg umfassen die Förderung von Jugend- und Altenhilfe, Erziehung und Bildung, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Umwelt- und Naturschutz. Schwerpunkt der Arbeit ist die Förderung von Jugendprojekten in sozialen Brennpunkten der Stadt Hamburg.

Die Kampagne "pro Bürgergesellschaft" mobilisiert für die Bürgerstiftung neue Unterstützer, neue Partner und damit in einem eher abgeleiteten Sinn Öffentlichkeit für die eigenen Projekte. Zu den Instrumenten zählen eine Anzeigenkampagne (die kostenlos geschaltet wird) mit Testimonials wie z.B. Ulrich Wickert und Maria Jepsen, ein Wettbewerb sowie eine Matinee mit Preisverleihung.

Fürst Donnersmarck-Stiftung, Berlin
mit ihrer Kommunikationsstrategie "Blickwechsel" und "Volles Leben"


Die Fürst Donnersmarck-Stiftung besteht seit 90 Jahren. 1916 errichtet durch Fürst von Donnersmarck, setzt sich die Stiftung für die Rehabilitation von Menschen mit Behinderung ein. Ihren Satzungszweck, "Rehabilitation, Betreuung, Förderung und Unterstützung" von Menschen mit Behinderung setzt sie zurzeit in drei Arbeitsbereichen um: Rehabilitation, Touristik, Bildung.

Die Fürst Donnersmarck-Stiftung hat es sich in den Jahren 2004 und 2005 unter dem Motto "Blickwechsel" und "Volles Leben" zur Aufgabe gemacht, Behindertenarbeit und das Leben von Behinderten positiv nach außen zu kommunizieren. Bei dieser Initiative ging es ihr darum, auch in der internen Kommunikation, für die eigenen heterogenen Projekte ein kommunikatives Dach, eine gemeinsame Identität zu finden. Die Stiftung schloss z.B. Medienpartnerschaften, veranstaltete u.a. Fotowettbewerbe und eine Wanderausstellung, machte sich bei Veranstaltungen Dritter (z.B. Aktion Mensch) selbst sichtbar.

Kategorie "Einzelne Kommunikationsmaßnahmen"

Heinz und Mia Krone-Stiftung, München
mit ihrem Fotowettbewerb und der Ausstellung "Barrieren"

Die 1999 gegründete Heinz und Mia Krone-Stiftung setzt sich für die Wiedereingliederung von Rollstuhlfahrern in das tägliche Leben ein: Sie unterstützt Menschen, die früher gehen konnten und seit einem Unfall oder einer Krankheit auf den Rollstuhl angewiesen sind. Durch die Stiftung werden Maßnahmen gefördert, die das Leben im Rollstuhl erforderlich macht, damit die Menschen möglichst selbstständig und selbstbestimmt leben können. Außerdem sensibilisiert die Stiftung für die Situation der Rollstuhlfahrer in Deutschland und setzt sich dafür ein, dass Menschen im Rollstuhl in der Öffentlichkeit als gleichwertig und gleichberechtigt angesehen werden.

Ziel des Fotowettbewerbs und der Ausstellung zum Thema "Barrieren" war es, auf ungewohnte Weise auf die Anliegen der Stiftung aufmerksam zu machen und auch Menschen einzubeziehen, die sonst in ihrem Leben selten mit den Themen "Behinderung" und "Barrieren" konfrontiert sind. Der Fotowettbewerb wandte sich an alle Menschen – ob Profi- oder Hobbyfotografen, mit oder ohne Behinderung –  um sie dafür zu begeistern, sich mit dem Thema "Barrieren" auseinander zusetzen. Die Idee: Sichtbar machen, wie vielfältig Barrieren sein können und wahrgenommen werden.

Stiftung PRO AUSBILDUNG, Düsseldorf
mit dem wöchentlichen Bildungsmagazin im Lokalfunk


Die operativ arbeitende Stiftung PRO AUSBILDUNG wurde im Jahre 2000 gegründet und investierte bisher rund 500.000 Euro in regionale Bildungsprojekte. Die Stiftung legt ihre Themen und Projekte selbst fest, setzt sie eigenständig um und evaluiert den Erfolg. Die Initiativen und Projekte, die die Düsseldorfer Stiftung anschiebt, sind vielfältig und überschaubar. Eines eint sie: Es geht fast immer um Effizienz, Messbarkeit der Ergebnisse und Eigenverantwortung des Einzelnen.

Den Anstoß für das Projekt der Stiftung PRO AUSBILDUNG gab eine Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW): Über 400.000 Jugendliche beenden demnach jährlich die Schule, eine Lehre oder das Studium, ohne einen Abschluss in der Tasche zu haben. Mehr als eine halbe Million junger Menschen unter 25 Jahren ist arbeitslos. Dies veranlasste die Stiftung, die Initiative zu ergreifen. Mit ihrem Projekt hat sie sich zum Ziel gesetzt, die Informationsgrundlage von Schülern, Lehrern und Eltern zur Berufswahl und zu Aus- und Weiterbildungswegen nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig will sie Impulse geben für die Berufswahlvorbereitung an Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen, Arbeitgeberverbänden und Kammern.

 

Kontakt

Juliane Metzner-Kläring
Projektleiterin KOMPASS

Telefon (030) 89 79 47-82

 
© 2012 Bundesverband Deutscher Stiftungen