Rund 12.000 Gäste besuchten die Ausstellung in Stuttgart (Haus der Geschichte Baden-Württemberg), Karlsruhe (Haus der Wirtschaft), Tübingen (Stadtmuseum), Freiburg (SWR Studio) und Berlin. 160 Stiftungen Baden-Württembergs beteiligten sich an der Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe, die am 15. Oktober 2004 erstmalig mit über 400 Gästen von Innenminister Heribert Rech in der Staatsgalerie Stuttgart eröffnet worden war. In Freiburg, an der letzten baden-württembergischen Station, hob der Innenminister in seiner Rede anlässlich der Jahrestagung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen die Ausstellungsreihe "Stifterland Baden-Württemberg" als zentrales und öffentlichkeitswirksames Instrument der nachhaltigen Förderung des baden-württembergischen Stiftungswesens hervor.
Mit der unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten stehenden Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe "Stifterland Baden-Württemberg" gelang es, Stiftungsfachleute, Stiftungsinteressierte aber auch die breitere Bevölkerung über die reiche Stiftungslandschaft Baden-Württembergs zu informieren. Gleichzeitig regte die Ausstellung zum Stiften, Zustiften, Spenden und zur ehrenamtlichen Mitarbeit an und bot eine gern genutzte Plattform des Austauschs. Ihre moderne, didaktische Ausstellungsarchitektur setzte sowohl neue Maßstäbe in der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen als auch in der Stiftungswelt. Dreidimensionale Exponate, die Stiftungsarbeit greifbar machten, zahlreiche Medienstationen und ein zum Recherchieren einladendes Studienkabinett trugen maßgeblich zur Wirksamkeit bei.
In 30 Sonderveranstaltungen mit insgesamt rund 2.900 Besuchern diskutierten und informierten Gäste wie Ruth Cornelsen, Astrid Gräfin von Hardenberg, Prof. Reinhold Würth, Prof. Hans Küng, Prof. Götz Adriani und viele weitere nicht minder engagierte Stifter und Stiftungen. Zwei große Stiftungsereignisse im Land begleiteten die Ausstellungsreihe: der 8. Stuttgarter Stiftungstag und das 1. Tübinger Stiftungstreffen.