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April 2012

Betreff: Stiftungen allgemein


"Stiftungen jedoch als Ersatzgeldgeber für immer knappere staatliche und kommunale Etats zu sehen entspricht nicht deren Zweck. Sie verstehen sich nicht als Lückenbüßer. Es verhält sich ähnlich wie mit den Freundeskreisen in der Kultur: Stiftungen wollen in der Kür brillieren, nicht die ihnen von anderen auferlegte Pflicht absolvieren. (...) Mit ihrem Engagement und finanziellen Mitteln können Stiftungen daher nicht nur aktiv Projekte umsetzen. Sie machen gleichzeitig auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam und erhöhen den Druck auf die Politik, die Bedingungen für den Ausbau des Bürgerengagements und sozialen Zusammenhalts zu fördern."


"‘Wir machen das einfach‘", Welt am Sonntag, 15. April 2012

Betreff: Berliner Stiftungswoche


"Vom 17. bis 27. April schafft die Woche nun eine Bühne für Workshops, Projekte und Plattformen. Mehr als 100 Veranstaltungen gibt es, die sich mit ganz unterschiedlichen Themen befassen, mit dem richtigen Umgang mit Armut, mit der Artenvielfalt in Berliner Vorgärten oder der kindgerechten Vermittlung von Naturwissenschaften. Initiiert wurde die Woche, die in diesem besonderen Fall zehn Tage hat, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen und der Stiftung Zukunft Berlin."


"Für jeden etwas", Tagesspiegel, 12. April 2012

Betreff: Europäische Stiftung

"FTD: Die EU-Kommission will eine EU-Stiftung einführen und die steuerliche Anerkennung von Spenden einheitlich regeln. Sind Stiftungen Steuerschlupflöcher?
Bernd Lehmann: Nein. Bisher hat aber jedes Land in Europa selbst Regelungen getroffen, welche Zuwendungen und Zustiftungen - so heißen die Einlagen in die Stiftung - ein Spender von der Steuer absetzen kann. In Deutschland werden Stiftungen gegründet, um etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun oder Vermögen sinnvoll einzusetzen, wenn es keine Erben gibt."

"‘Ein Anreiz, Stiftungen zu gründen‘", Interview mit Bernd Lehmann, Partner in der Steuerkanzlei Lehmann & Piekarek, Financial Times Deutschland, 11. April 2012

Betreff: Stiftungen und Politik

 

"Parteien und Parlamente ziehen ihr politisches Mandat aus Wahlen. Private Stiftungen ermächtigen sich selbst. Sie unterliegen zwar einer rechtlichen Aufsicht, aber keiner öffentlichen Kontrolle ihrer Arbeit. Das ist auch gut so. Dennoch muss man auch von ihnen fordern, dass sie mit einem Höchstmaß an Transparenz arbeiten und der Öffentlichkeit Rechenschaft ablegen."

 

"Einmischen, bitte!", Beitrag von Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Der Tagesspiegel, 26. April 2012

 
 
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