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Oktober 2010

Betreff: Stiftergespräch
"Beim vierten Stiftergespräch in der Villa Bosch im Schloss-Wolfsbrunnenweg diskutierten gestern drei bekannte Geber über das Stiftungswesen in Deutschland – Margit Leitz vom Stiftungsvorstand der Louis Leitz Stiftung, Dr. Beate Heraeus, Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung und Dr. Klaus Tschira von der gleichnamigen Stiftung, die in der Villa Bosch ihre Räume hat. Geladen hatte der Bundesverband Deutscher Stiftungen und die Klaus Tschira Stiftung. [...] '17 500 rechtsfähige Stiftungen gibt es heute in Deutschland, jedes Jahr kommen ungefähr 1000 Neugründungen hinzu', sagte Fleisch bei der Eröffnung. Daran habe auch die Finanzkrise nichts geändert, die 'nur kleine Dellen hinterlassen hat.'"

"Stiftungen besitzen mehr als 100 Milliarden Euro", von Daniel Bernock, Mannheimer Morgen vom 1. Oktober 2010

 

Betreff: Bündnis für Gemeinnützigkeit
"Die Spitzenverbände der gemeinnützigen Organisationen lehnen die Pläne von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) für die Einführung eines freiwilligen Zivildienstes ab. [...] Das Bündnis mahnte die Politik grundsätzlich zu einer stärkeren Beachtung bürgerschaftlichen Engagements. Hans Fleisch vom Bundesverband Deutscher Stiftungen äußerte die Sorge, dass das 'Systemvertrauen' seit Jahren schwinde. Deutliche Anzeichen seien die wachsende Wahlenthaltung und Protestbewegungen wie jene gegen das Bauprojekt 'Stuttgart 21'. Die Politik dürfe nicht zur Parallelgesellschaft werden."

"Zivildienst in der Kritik", von Gabi Stief, Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 5. Oktober 2010

Betreff: Gütesiegel
"Bereits vier Monate nach ihrer Gründung wurde die Stadtteil-Stiftung Hemelingen mit dem Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ausgezeichnet. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Rainer Nalazek, nahm die Auszeichnung vom Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, Wilhelm Krull, und dem Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband, Nikolaus Turner, entgegen."

"Stadtteil-Stiftung bekommt Gütesiegel", Bremer Nachrichten vom 7. Oktober 2010

Betreff: Deutscher Engagementpreis
"Ali Dogan, Kreistagsmitglied der SPD und Bundesvorsitzender der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland, wurde nun für den 'Deutschen Engagementpreis' nominiert. Ali Dogan ist 28 Jahre alt und führte bisher ein grenzübergreifendes Leben.[...] Sein Eifer, Mut und vor allem die Bereitschaft, Woche für Woche nahezu 40 bis 50 Stunden seiner Freizeit für das Ehrenamt zu opfern, mündeten nun in die Nominierung für den 'Deutschen Engagementpreis', welcher von den Wohlfahrtsverbänden, dem Bundesverband Deutscher Stiftungen und dem Deutschen Olympischen Sportbund ausgelobt wird."

"Im Einsatz für Weltoffenheit", von Andrea Rolfes, Neue Westfälische vom 8. Oktober 2010

Betreff: KOMPASS 2010
"Die Stiftung Henri und Eske Nannen und Schenkung Otto van de Loo in Emden ist für die Vergabe des Kommunikationspreises des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen nominiert. Insgesamt sind acht Stiftungen in die Endrunde um den 'Kompass' gekommen. 'Uns begeistert, wie virtuos die Stiftungen mit zum Teil minimalen Budgets maximale Aufmerksamkeit erreichen' sagte Hans Fleisch, Bundesverbands-Generalsekretär."

"Kunsthalle für Stiftungspreis nominiert", Emder Zeitung vom 8. Oktober 2010

Betreff: Spenden für Wikipedia
"Von SPIEGEL ONLINE befragte Experten für Stiftungsrecht und gemeinnützige Organisationen sind geringfügig anderer Ansicht. Die Gründung einer Fördergesellschaft sei nur ein möglicher Weg von vielen, so das einhellige Urteil. Anke Pätsch, Sprecherin des Bundesverbands Deutscher Stiftungen erklärt, die Gründung der eigenen Gesellschaft habe 'gegenüber den Satzungsänderungen den Vorteil, dass bei der GmbH die Entscheidungsprozesse schneller sind, weil anders als beim Verein nicht die Mitgliederversammlung allem zustimmen muss.'"

"Wiki-Autoren streiten um Geld und Transparenz", von Konrad Lischka, Spiegel Online vom 8. Oktober 2010

Betreff: Stifterinnen
"Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat sich den deutschen Stifterinnen gewidmet und 26 von ihnen in einem Buch porträtiert. Unter ihnen ist auch die Emderin Eske Nannen, Geschäftsführerin der Henri und Eske Nannen Stiftung und Schenkung Otto van de Loo. [...] Ein Viertel aller Stiftungen, so ist zu lesen, wird heute von Frauen gegründet. Rechne man jene Stiftungen hinzu, die gemeinsam von Männern und Frauen ins Leben gerufen würden, so seien Frauen an rund 60 Prozent der Stiftungsgründungen beteiligt, heißt es vom Bundesverband. Und dessen Generalsekretär, Professor Dr. Hans Fleisch, befindet: 'Wenn sich der heutige Trend fortsetzt, wird Stiften in absehbarer Zeit zunehmend Frauensache sein.'"

"Bundesverband deutscher Stiftungen porträtiert Kunsthallen-Chefin", Emder Zeitung vom 12. Oktober 2010

Betreff: Lesebuch Stifterinnen
"Ann Kathrin Linsenhoff, Mannschafts-Olympiasiegerin im Dressurreiten bei dem Olympischen Spielen 1988 in Seoul, erzählt im neuesten Nachschlagewerk des Bundesverbandes Deutscher Stiftung ihre Gründe, eine eigene Stiftung ins Leben zu rufen. Wie 25 weitere Frauen aus Deutschland schildert die Kronbergerin ihre Arbeit und Stiftungsziele. [...] Von der Autorin befragt, was sie heute im Nachhinein anders machen würde, antwortet Linsenhoff: Ich würde die Stiftung viel früher gründen!"

"Alles Frauenpower", von Andreas Bloching, Frankfurter Neue Presse vom 18. Oktober 2010

Betreff: Gütesiegel
"Die Bürgerstiftung Krefeld hat jetzt während des Deutschen Bürgerstiftertreffens in Isernhagen zum dritten Mal das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen erhalten. Das Gütesiegel bestätigt, dass die Stiftung wirtschaftlich und politisch unabhängig arbeitet und nach den Merkmalen der Bürgerstiftungsidee handelt. Vorstandsvorsitzender Markus Preen sieht es als Bestätigung und Ansporn für die künftige Arbeit."

"Bürgerstiftung erhält das Gütesiegel", Westdeutsche Zeitung vom 19. Oktober 2010

Betreff: Allianz für Bürgersinn
"Immer öfter ergreifen engagiert Bürger die Initiative und entwickeln aus Fragen kreative Lösungsansätze. Sichtbares Zeichen dafür sind die zahlreichen Bürgerstiftungen, die in den letzten Jahren entstanden sind.
Bundesweit sechs herausragende Projekte von Ehrenamtlichen in Bürgerstiftungen erhalten jetzt im Rahmen des ersten Ideenwettbewerbs der 'Allianz für Bürgersinn' Preise in Gesamthöhe von 60.000 Euro. In beispielhafter Weise haben sie sich für das Gemeinwesen eingesetzt und so Zusammenhalt und Bürgersinn gestärkt. Der erste Preis, dotiert mit 20000 Euro geht an das 'Bürgerkolleg Wiesbaden'."

"Preis für Bürgerkolleg", Wiesbadener Tagblatt vom 19. Oktober 2010

Betreff: Deutscher Engagementpreis
"Für seinen unermüdlichen Einsatz für sozialbenachteiligte Kinder und Jugendliche ist Salvatore Lerose in Remscheid und Umgebung bekannt.
Inzwischen ist die Kunde von seinem Wirkung bis nach Berlin gelangt: Lerose wurde für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Dieser Preis wird im Rahmen der Kampagne 'Geben gibt' in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Dahinter steckt der Bundesverband Deutscher Stiftungen, gefördert wird die Kampagne unter anderem vom Bundesfamilienministerium. Der Engagementpreis ehrt Personen, Institutionen und Unternehmen, die sich vorbildlich für die Gesellschaft einsetzen."

"Salvatore Lerose - sein Einsatz zieht Kreise", Rheinische Post vom 21.
Oktober 2010

Betreff: Kommunikationspreis KOMPASS
"Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen ist mit der Plakataktion '20 Jahre Kinderrechte' in der Endrunde um den 'Kompass', den Kommunikationspreis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Nominiert sind die Aachener in der Kategorie 'Einzelne Kommunikationsmaßnahmen'. Der Kompass ist die bundesweit einzige Auszeichnung für professionelle Stiftungskommunikation und wird 2010 zum fünften Mal verliehen. 'Die nominierten Stiftungen agieren transparent in der Öffentlichkeit und nehmen damit ihren Gemeinwohlauftrag ernst. Uns begeistert, wie virtuos die Stiftungen mit zum Teil minimalen Budgets maximale Aufmerksamkeit erreichen', so Hans Fleisch, Generalsekretär im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Am 11. November werden die Gewinner in Berlin gekürt."

"Aachener Stiftung ist in der Endrunde", Aachener Zeitung vom 22. Oktober 2010

Betreff: Allianz für Bürgersinn
"Die Bürgerstiftung Erlangen wurde vor kurzem für weitere zwei Jahre mit dem Gütesiegel des Bundesverbands Deutscher Stiftungen ausgezeichnet. Außerdem, so eine Mitteilung der Bürgerstiftung, werden Aktivitäten für die Benefizkonzertreihe zum Sonderfonds 'Kinderarmut' am Mittwoch, 27. Oktober, in Berlin von der Allianz für Bürgersinn bei einem bundesweiten Wettbewerb mit dem 2. Preis – der mit 14 000 Euro dotiert ist – geehrt."

"Gütesiegel für die Bürgerstiftung Erlangen", Fränkischer Tag vom 26.
Oktober 2010

Betreff: Beitrag der Stiftungen zur Integration
Prof. Dr. Fleisch: "Stiftungen betätigen sich im Bereich der Integration sowohl operativ als auch fördernd, sie entwickeln eigene Projekte und unterstützen andere Vorhaben, die ihren Förderrichtlinien entsprechen. Sie sind unabhängige und flexible Akteure. So wirken sie wie viele andere gemeinnützige Organisationen vor allem als Projektwerkstätten, Ideengeber und Vermittler. Stiftungen unterstützen aber auch maßgeblich die Wissenschaft und Forschung, die sich mit dem Thema Migration nach und Integration in Deutschland beschäftigt. So wurde z. B. der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration als ein unabhängiges, wissenschaftliches Gremium ins Leben gerufen, das zu integrations- und migrationspolitischen Themen Stellung bezieht. Er wird finanziell von acht deutschen Stiftungen gemeinsam getragen."

"Stiftungen als Projektwerkstätten, Ideengeber und Vermittler", Newsletter Verlag Dashöfer, 27. Oktober 2010

 
 
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