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Dezember 2009

Betreff: Corporate Social Responsibility
"[Fleisch betont:] 'Ob die Stiftung die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens positiv spiegelt oder eher als Feigenblatt wahrgenommen wird, hängt auch davon ab, ob das Unternehmen in seinem stifterischen Engagement authentisch wirkt.' Was kann in diesem Kontext überzeugender wirken als das persönliche Engagement des Stifters?"

"Unternehmer gehen stiften", von Bijan Peymani, Acquisa 12/2009 vom 1. Dezember 2009

Betreff: Zukunft
Andere Zukunftsthemen für Stiftungen seien die Migration, Klimaschutz und der demografische Wandel. Dabei sieht Göring die Stiftungen nicht als Ersatz für originär staatliche Aufgaben sondern als Initiatoren für Entwicklungen. Die Voraussetzungen dafür seien gut. "Es gibt immer mehr ältere, aber auch jüngere Menschen, die der Gesellschaft etwas zurückgeben möchten. Auch nach dem Arbeitsleben sind viele sehr agil und möchten ihre Ideen umsetzen."

"Wegbereiter für neue Ideen", Nordsee-Zeitung vom 4. Dezember 2009

Betreff: Wachstum
Die Rezession hat das Wachstum im Stiftungssektor nur vorübergehend gebremst. Hans Fleisch, Generalsekretär beim Bundesverband: "Nach einer Flaute im ersten Halbjahr haben in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Privatleute Stiftungen ins Leben gerufen. "Die Wirtschaftskrise betrifft Stiftungen als auch Kapitalanleger.
Sie erzielen geringere Zinsen als zuvor, und ihre Aktien haben an Wert verloren. "Auf dem Papier sind die Vermögen um durchschnittlich zehn Prozent gesunken. Viele Stiftungen haben aber keine Verluste zu verbuchen, manche gehen gestärkt aus der Krise", sagt Fleisch.

"Gutes tun und dabei das eigene Vermögen sichern", von Christina Anastassiou, Welt am Sonntag vom 13. Dezember

Betreff: Rücklage
"Geld aus der Rücklage zur Förderung von Projekten zu verwenden, die dem Stiftungszweck entsprechen, ist weder rechtlich problematisch noch unüblich", erklärt Pressereferent Sebastian Bühner. Juristisch unzulässig sei es nur, das Stiftungskapital direkt anzugreifen. "Allerdings birgt die Entnahme aus der Rücklage ein gewisses Risiko, weil diese Gelder nicht mehr für eventuell schlechtere Zeiten zur Verfügung stehen", schränkt Bühner ein.

"Spende mit Geschmäckle", von Christoph Elles, Westdeutsche Zeitung vom 17. Dezember 2009

 
 
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