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Steinbrück sagt Ja zur Million

Erweitertes Programm „Hilfen für Helfer“ sorgt für glanzvollen Abschluss des Deutschen StiftungsTages

 

Lübeck, 11. Mai 2007. Den Teilnehmern an der heutigen Verleihung des Deutschen Stifterpreises des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen an Prof. Christiane Nüsslein-Volhard in Lübeck brachte der Finanzminister eine gute Nachricht mit. Steinbrück hat sich damit einverstanden erklärt, dass die im Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vorgesehene Anhebung des steuerbegünstigten Abzugsbetrags für Zuwendungen zum Grundstockvermögen von gemeinnützigen Stiftungen auf 1 Million Euro erhöht wird.

 

Dies hatten unter anderem der Bundesverband Deutscher Stiftungen, weitere Verbände des gemeinnützigen Sektors sowie eine Mehrheit im Bundesrat und in der CDU-CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag empfohlen. Bislang ist der Betrag für steuerbegünstigte Dotationen auf 307.000 Euro beschränkt. Nach dem bisherigen Kabinettsentwurf, der gestern in erster Lesung im Bundestag behandelt wurde, war eine Erhöhung auf 750.000 Euro vorgesehen.

 

„Ich werde dafür werben, dass in den parlamentarischen Beratungen der Höchstbetrag für die steuerliche Absetzbarkeit bei der Ausstattung von Stiftungen mit Kapital von aktuell 307.000 Euro auf 1 Million Euro angehoben wird. Ich bin überzeugt, dass wir damit einen großen weiteren Schritt zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements in Deutschland leisten können.“, so der Bundesminister der Finanzen Peer Steinbrück in seiner Festansprache. Gleichzeitig stellte Steinbrück klar, dass der Staat zwar auf einen Teil seiner Einnahmen verzichtet, um das Ehrenamt zu fördern. Doch sei dies keine Subvention, sondern eine Investition in die Zukunft unseres Landes.

 

„Für die Stiftungen in Deutschland und alle künftigen Stifter und Stifterinnen ist diese Ankündigung ein langfristig bedeutsames Signal. Wir hoffen, dass dadurch deutlich mehr Kapital in Stiftungen eingebracht wird. Stiftungen sind eine innovative Kraft in unserer Gesellschaft. Ein Plus für das Stiftungskapital in Deutschland bedeutet ein Plus an zivilgesellschaftlichem Engagement“, begrüßte der Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Dr. Hans Fleisch die Verlautbarung von Steinbrück.

 

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