Bundesverband Deutscher Stiftungen gründet Parlamentarischen Beirat
Berlin, 28. Februar 2007. 63 Abgeordnete des Deutschen Bundestages haben gestern die Gründungsurkunde für den Parlamentarischen Beirat des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen unterzeichnet. Die Parlamentariergruppe soll die Kommunikation und Kooperation zwischen Politik und Stiftungswesen verstärken. Eine reichere und lebendigere Stiftungslandschaft in Deutschland zu kultivieren, ist Ziel der neugegründeten Partnerschaft.
"Der Parlamentarische Beirat des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen stellt ein Novum dar. Wir hoffen, damit ein langfristiges Projekt auf den Weg zu bringen, das die Entwicklung der Stiftungskultur in Deutschland und das konstruktive Zusammenwirken von Politik und Stiftungen positiv beeinflussen wird.", sagte der Stellvertretende Verbandsvorsitzende, Dr. jur. Ulrich Bopp, in seiner Ansprache vor den Abgeordneten.
"Es geht nicht nur darum, im Zusammenhang mit den aktuellen
Gesetzgebungsverfahren zu agieren. Wir wollen auch mit Stiftern und
Stifterinnen zusammenkommen und uns über ihre Motive sowie ihre Erfahrungen, zum Beispiel über die Stiftungsgründung, austauschen", erklärte Christine Scheel (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied der Steuerungsgruppe des Beirates.
Die anwesenden Abgeordneten äußerten mehrheitlich den Wunsch, sich in Zukunft mindestens zweimal jährlich zu treffen. Die Steuerungsgruppe,
bestehend aus je einem Fraktionsvertreter, koordiniert in Abstimmung mit dem Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Dr. Hans Fleisch, den Beirat. Demnächst werden neben den Abgeordneten des Deutschen Bundestages auch Abgeordnete der deutschen Landtage und des Europäischen Parlaments zur Mitgliedschaft eingeladen.
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt als Dachverband
gemeinwohlorientierte Stiftungen aller Rechtsformen in Deutschland. Dem
Verband sind unmittelbar bzw. über Stiftungsverwaltungen mehr als 6.000 deutsche Stiftungen mitgliedschaftlich verbunden.