Bundesverband Deutscher Stiftungen begrüßt neue Stiftung des Nationalspielers
München, 13. Dezember 2007. Das Gründen oder Errichten von Stiftungen liegt im Freistaat Bayern voll im Trend: Jüngstes Beispiel dafür, dass sich auch immer mehr jüngere Menschen mit der Rechtsform einer eigenen Stiftung gemeinnützig engagieren, ist die am 11. Dezember 2007 gegründete Philipp-Lahm-Stiftung.
Führungsspieler Lahm möchte nicht nur auf dem Rasen Vorbild sein, sondern mit seiner Stiftung Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Bildung, Sport und Gesundheit helfen: „Ich hatte eine super Kindheit und wurde immer gefördert. Ich möchte etwas zurückgeben“, betonte der Nationalspieler bei der Übergabe der Stiftungsurkunde durch die Regierung von Oberbayern. „Wir freuen uns sehr über die Stiftungsgründung, gerade auch im sportspezifischen Bereich. Außerdem gibt es erst wenige jugendliche Idole als Stiftungsakteure“, ergänzte Simone Thaler, Leiterin des Projektes STIFTERLAND BAYERN im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Mit 24 Jahren gehört Philipp Lahm zu den jüngsten Stiftungsgründern in Deutschland überhaupt.
Dass sich Lahm bei seinem Sozialengagement für die Rechtsform einer Stiftung entschieden hat, zeugt von der Weitsichtigkeit des derzeit wohl gefragtesten Außenverteidigers Europas: „Das Engagement einer Stiftung ist natürlich langfristiger ausgelegt und damit weitaus effizienter gestaltet als Spendenprojekte. Zudem ist es mein großes Ziel, viele engagierte Zustifter für meine Projekte zu begeistern“, so der Nationalspieler während der Übergabe der Gründungsurkunde durch den oberbayerischen Regierungspräsidenten Christoph Hillenbrand. Geographische Schwerpunkte der Stiftungsarbeit werden Europa und Südafrika sein, aber auch lokale Projekte „vor der Haustür“.
STIFTERLAND BAYERN hat die Aufgabe, allen Regierungsbezirken des Freistaats die Vielfalt der Stiftungslandschaft und das unverzichtbare gemeinnützige Engagement von Stifterinnen und Stiftern zu zeigen. STIFTERLAND BAYERN startet mit einem Staatsempfang der Bayerischen Staatskanzlei anlässlich der Ausstellungseröffnung am 27. März 2008 in der Residenz München. Die Ausstellung macht danach in Würzburg, Bayreuth, Regensburg, Passau, Nürnberg und Augsburg Station. Engagement und Leistung bayerischer Stiftungen werden damit erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt, auch Stiftungsakteure können sich kennen lernen und besser vernetzten.