Berlin/Freiburg, September 2012. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, besuchte am gestrigen Weltkindertag (20.09.2012) das Berliner Kinderhospiz SONNENHOF und informierte sich über die Kinderhospizarbeit in Deutschland. Die Bundesministerin setzt sich ab sofort als Botschafterin des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. für die Anliegen lebensbegrenzt erkrankter Kinder und Jugendlichen und deren Familien ein.
Bei einem Rundgang im Berliner Kinderhospiz SONNENHOF lernte Annette Schavan den Alltag von Seiten der Betroffenen und der Pflegenden kennen und erlebte in Gesprächen mit Mitarbeitern, dass Kinderhospize nicht nur Orte des Sterbens und der Trauer sind, sondern auch voller Leben und Lachen sein können. Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V., und Jürgen Schulz, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes, Vorstand der Björn Schulz STIFTUNG und Gründer des Kinderhospizes SONNENHOF machten die besonderen Bedürfnisse der Kinderhospizarbeit deutlich.
Die Mitglieder des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. setzen sich aus verschiedenen Einrichtungen, wie stationäre Kinderhospize und ambulante Kinderhospizdienste, Initiativen, die sich mit der Gründung eines Kinderhospizes befassen sowie aus Selbsthilfegruppen, zusammen. Die Kinderhospizarbeit betrachtet das gesamte Familiengefüge als untrennbare Einheit. Sie unterstützt damit ausdrücklich auch die Eltern und Geschwisterkinder. Die Begleitung der betroffenen Familien beginnt nach der Diagnose einer lebensbegrenzenden Erkrankung und geht über den Tod des Kindes hinaus.
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www.bundesverband-kinderhospiz.de)
Das Kinderhospiz SONNENHOF ist von der Björn Schulz STIFTUNG ausschließlich mit Hilfe von Spenden aufgebaut und im Dezember 2002 eröffnet worden. Hier finden Familien mit einem unheilbar kranken Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen eine liebevolle, professionelle und umfassende Betreuung. Zur Zeit wird das besondere Haus ausgebaut und erweitert. (
www.bjoern-schulz-stiftung.de)