Am 13. September 2012 findet in Heidelberg erstmalig die Verleihung des mit 250.000 Euro dotierten Anneliese Maier-Forschungspreises statt. Bundesforschungsministerin Annette Schavan wird die Auszeichnung überreichen. Die drei Preisträgerinnen und vier Preisträger waren im letzten Jahr unter insgesamt 90 Nominierten aus 20 Ländern ausgewählt worden. Mit dem Preis unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland. Er wird jährlich an herausragende ausländische Wissenschaftler aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften vergeben. Mit dem Preisgeld werden über einen Zeitraum von fünf Jahren Forschungskooperationen mit Fachkollegen in Deutschland finanziert. Die Nominierung erfolgt durch die wissenschaftlichen Kooperationspartner an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Ausgezeichnet werden die Juristin Katharina Boele-Woelki aus den Niederlanden, die amerikanischen Philosophen James Conant und Shaun Gallagher, der Mediävist Patrick Geary und die Sozialpsychologin Michele Gelfand, beide ebenfalls aus den USA, der australische Sprachwissenschaftler Nicholas Evans und die Religionsanthropologin Birgit Meyer aus den Niederlanden.
Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Symposiums statt, das vom 12. bis zum 14. September neben den Preisträgern und ihren deutschen Kooperationspartnern rund 100 weitere deutsche und internationale Geistes- und Sozialwissenschaftler an der Universität Heidelberg versammelt. Die Schwerpunkte des interdisziplinären Treffens sind die Europäisierung des Familienrechts sowie neue Entwicklungen in der Mediävistik.
Preisverleihung: 13.09.2012 um 19:00 Uhr, Alte Universität, Aula
Achtung Redaktionen: Die gesamte Veranstaltung ist presseöffentlich mit der Gelegenheit zu Bild- und Tonaufnahmen. Anmeldungen unter presse@avh.de. Mehr Informationen zum Programm und zu den Ausgezeichneten finden Sie hier:
www.humboldt-foundation.de/presse
Der Preis wird aus Mitteln des Bundesforschungsministeriums finanziert und ist nach der deutschen Philosophin und Wissenschaftshistorikerin Anneliese Maier (geb. 1905 in Tübingen, gest. 1971 in Rom) benannt.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 25.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 48 Nobelpreisträger.