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Trialog der Kulturen - Deutschlands größter interkultureller Schulenwettbewerb jetzt auch in Bremen und Hamburg

28.02.2012
Herbert Quandt-Stiftung
Erstmals sind Schulen aus Bremen und Hamburg aufgerufen, sich für den Trialog der Kulturen-Schulenwettbewerb der Herbert Quandt-Stiftung zu bewerben. 3.500 Euro Startgeld pro Schule ermöglichen Schülern und Lehrern, sich ein Jahr lang intensiv für die Verständigung zwischen Judentum, Christentum und Islam einzusetzen. Bewerbungsschluss für das Schuljahr 2012/2013 ist der 30. April 2012. Den besten Projekten winken am Ende der Runde weitere Preisgelder in Gesamthöhe von 60.000 Euro.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und ForschungDie Verständigung zwischen Kulturen ist heute eine der wichtigsten Aufgaben für das friedliche und konstruktive Zusammenleben in Deutschland. Eine besondere Rolle spielen dabei die großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Sie prägen Wertvorstellungen, Kulturtraditionen und Verhaltensweisen vieler Menschen, ob bewusst praktiziert oder als unbewusst übernommene soziale Codes.

Der Trialog der Kulturen-Schulenwettbewerb ermöglicht allen Schulen ab Jahrgangsstufe fünf, die Themen Integration und Vielgestaltigkeit der Gesellschaft auf die Agenda zu setzen. "In der Wettbewerbsphase können Schüler und Lehrer die unterschiedlichen Lebensformen und kulturellen Traditionen der in Deutschland lebenden Menschen kennen und verstehen lernen", sagt Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Leiterin des Themenfeldes "Trialog der Kulturen" der Herbert Quandt-Stiftung. "So erwerben sie interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für ihr Leben in einer pluralen Gesellschaft." Die Herbert Quandt-Stiftung begleitet die Schulen auf diesem Weg. "Mit dem Wettbewerb wollen wir neue Räume für den gegenseitigen Austausch in der Schule schaffen."

"Das Verständnis der jeweils anderen kulturellen und religiösen Traditionen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes gesellschaftliches Miteinander," betont Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan. Der "Trialog der Kulturen" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Jede in den Wettbewerb aufgenommene Schule erhält ein Startgeld von je 3.500 Euro. Am Ende des Schuljahres winken den besten Projekten in den jeweiligen Bundesländern weitere Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro. Über die Aufnahme in den Wettbewerb und die Vergabe der Gelder entscheidet eine unabhängige Expertenjury.

Bislang schon konnten Schulen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Trialog der Kulturen-Schulenwettbewerb teilnehmen. Für das Schuljahr 2012/2013 wird der Wettbewerb, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, erstmals auch in Bremen und Hamburg ausgeschrieben. Interessenten sind eingeladen, ihre Exposés zum Jahresthema "Mensch, Natur, Kreatur – was sagen Judentum, Christentum und Islam" bis 30. April 2012 bei der Herbert Quandt-Stiftung einzureichen. Für Fragen zum Bewerbungsverfahren steht das Trialog-Team der Herbert Quandt-Stiftung gerne zur Verfügung.

Die Herbert Quandt-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Bad Homburg. Seit Mitte der neunziger Jahre fördert sie unter der Überschrift "Trialog der Kulturen" die Verständigung zwischen Judentum, Christentum und Islam. Der 2005 gegründete Schulenwettbewerb ist das größte Projekt der Stiftung. Über 110 Schulen und mehr als 25.000 Schüler haben bislang daran teilgenommen. Flankiert wird der Wettbewerb durch Lehrerfortbildungen und begleitende Publikationen wie "Trialogisch lernen. Bausteine für interreligiöse und interkulturelle Projektarbeit" (Clauß Peter Sajak [Hg.], Klett/Kallmeyer 2010). Weitere Schwerpunkte der Stiftung sind das Thema "Migration und Medien" sowie das von der Berliner Repräsentanz der Stiftung aus verantwortete Themenfeld "Bürger und Gesellschaft".

Nähere Informationen

www.herbert-quandt-stiftung.de

Roman Weigand
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: (06172) 404 - 515
Fax: (06172) 404 - 545
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